PETROLEUM

Petroleumdestillate
werden seit der Antike in der Medizin
eingesetzt und sind bis heute als Volksheilmittel
in Verwendung. Schon in Babylon
wurden sie gegen Magenprobleme, Entzündungen
und Magengeschwüre verabreicht.

1Lit.

Die Methode, wie man Rohöl / Petroleum zu Kohlenwasserstoff-
Fraktionen destilliert, wurde bereits
im Persien des 9. Jahrhunderts schriftlich festgehalten.
Heute werden diese Mittel vor allem in weniger wohlhabenden
Regionen wie Russland, Osteuropa und Afrika
angewendet. Eine aktuelle Studie in Nigeria ergab, dass
etwa 70 Prozent der dortigen Bevölkerung Petroleumprodukte
zu medizinischen Zwecken verwenden.

1. Meistens
werden sie gegen Infektionen und Infektionskrankheiten
verabreicht, aber auch gegen Autoimmunkrankheiten,
Arthritis und rheumatische Erkrankungen. Angeblich
sollen sogar die Rockefellers ihr Vermögen auf dem
Verkauf von Petroleum als Mittel zur Krebsheilung
gegründet haben – bevor sie entdeckten, dass Chemotherapie
viel einträglicher ist.
Aus der vorhandenen Literatur ziehe ich den Schluss,
dass Petroleumprodukte wahrscheinlich zu den wirksamsten
Mitteln zur Eliminierung pathogener Mikroben
und Parasiten aus Blut und Gedärmen zählen. Mein
Artikel über pleomorphe Mikroben

2. hat gezeigt, dass in
sämtlichen oben erwähnten Erkrankungen eine Überbesiedlung
durch pathogene Pilze und zellwandlose Bakterien
eine wichtige Rolle spielt. Der Behandungserfolg mit
Petroleumprodukten scheint darauf zurückzuführen zu
sein, dass sie eine nachteilige Wirkung auf besagte Pilze
und Mikroben haben und dadurch dem Immunsystem
Gelegenheit geben, weitere Pathogene und entartete
Zellen in Tumoren und von der Erkrankung betroffenen
Organen zu beseitigen.
Bei einem Vergleich mehrerer keimtötender Mittel
stellte sich heraus, dass Petroleumprodukte sich zwar
nicht entscheidend auf die untersuchten Bakterien auswirkten, aber sehr gut – besser sogar als Natronbleichlauge
– gegen Candida wirken.

3. Das könnte auch
schon das Geheimnis der heilenden Wirkung von Petroleumprodukten
sein: Sie bekämpfen Candida, Viren und
zellwandlose Bakterien, ohne unsere normale Darmflora
anzugreifen.
Bei meiner Lektüre stieß ich auf einen Fall von übermäßigem
Candida-Wachstum im Darm, das durch die
mikrobielle Untersuchung einer Stuhlprobe festgestellt
worden war. Keine der üblichen Kandidosebehandlungen
hatte dagegen geholfen; erst nach der Gabe von Petroleum
verschwanden alle mit Candida im Zusammenhang
stehenden gesundheitlichen Probleme sowie die allergischen
Reaktionen auf diverse Nahrungsmittel. Eine
weitere Stuhlprobe zeigte, dass sich die Darmflora nun
in einem ausgezeichneten Zustand befand.
Normalerweise werden Petroleumprodukte als Treibstoffe
oder Lösungsmittel eingesetzt. Man kann sie zwar
auch aus Kohle, Ölschiefer und Holz gewinnen, doch sie
werden in erster Linie durch die Raffination von Rohöl
erzeugt. Aus verschiedenen Arten der kalifornischen Kiefer gewonnenes Terpentin ist fast reines Heptan, so
wie das im Leichtbenzin vorkommende. Andere Kiefernarten
bringen in erster Linie Chemikalien hervor, die
man Terpene nennt und die beispielsweise in Duftölen
eingesetzt werden.
In Australien, Kanada, Neuseeland und den USA
verwendet man den Begriff „Kerosene“ für das Stoffgemisch,
das bei einem Siedebereich zwischen 145
und 300 Grad Celsius aus Erdöl gewonnen wird. In
England, Südostasien und Südafrika wird dieses Stoffgemisch
als „Paraffin“ oder „Paraffine Oil“ bezeichnet;
in Deutschland und anderen Ländern Zentraleuropas
heißt es „Petroleum“ oder, auf dem medizinischen Sektor,
„Petrolatum“.
Petroleumprodukte werden nach dem Siedebereich
unterschieden, bei dem sie aus Erdöl gewonnen werden.
Das deutsche „Petroleum“ liegt im Siedebereich von
etwa 175 bis 325 Grad Celsius, zwischen Benzin und
Dieselkraftstoff. Der deutsche Begriff „Kerosin“ bedeutet
„leichtes Petroleum“ – es wird als Treibstoff in der
Flugzeugindustrie benutzt. Benzin wird unterteilt in das
leichtere Motorenbenzin und in schwereres Testbenzin
mit einem Siedebereich von 130 bis 220° C. Letzteres,
sowie gereinigtes Naphtabenzin als auch Spezialbenzin
(mit einem Siedebereich von 100 bis 140° C) sind die für
unsere Zwecke geeignetsten Produkte.

Nach der Gabe von Petroleum verschwanden alle
mit Candida im Zusammenhang stehenden gesundheitlichen
Probleme.

Alle Anfragen über: Chemapex3@protonmail.com